Blackened Steak

Eigentlich esse ich ein gutes Steak am liebsten pur. Maximal ein wenig guten Pfeffer und ein paar Salzflakes. Mehr braucht ein gutes Steak eigentlich nicht. Was ich aber schon immer mal machen wollte ist ein „Blackened Steak“.

 

Blackened Steaks sind in der amerikanischen Südstaaten-Küche sehr beliebt. Das Steak wird mit flüssiger Butter eingepinselt und dann kommt das Blackening-Gewürz drüber. Auf dem heissen Grill werden die Gewürze schwarz und es entfaltet sich das ganze Aroma.
Ich habe mir dazu von Chef Paul Prudhomme’s „Blackened Steak Magic“ besorgt. Die Prudhomme’s-Gewürze sind allesamt sehr gut. Wenn ihr davon mal was seht, könnt ihr es bedenkenlos kaufen.

Ich habe ein 400 Gramm dry-aged RibEye-Steak vom niederrheinischen Rind mit Butter bepinselt und dann „Blackened Steak Magic“ aufgetragen. Die flüssige Butter sorgt dafür, das die Gewürze am Steak haften.

 

Der Grill wird in der Zwischenzeit auf Temperatur (300 Grad C) gebracht, denn das Steak soll bei möglichst hoher Temperatur scharf angegrillt werden.Dadurch bildet sich eine tolle Kruste und die Aromen der Gewürzmischung entfalten sich.

 

Nachdem das Steak von beiden Seiten scharf angegrillt wurde, kommt es in die indirekte Zone auf den Grill bei 100 Grad C. Dort lasst man es dann auf die gewünschte Kerntemperatur ziehen. Je niedriger die Temperatur, je gleichmäßiger gart das Steak und je saftiger bleibt es. Man könnte das Steak auch bei höherer Temperatur ruhen lassen. Das geht dann natürlich deutlich schneller. Aber es lohnt sich die Temperatur möglichst niedrig zu halten, denn das Steak wird deutlich zarter und saftiger!

Vergesst solche Märchen, wie das Steak in Alufolie ruhen zu lassen. Dadurch geht die Kruste kaputt und der Saft tritt aus. Wir wollen den Saft ja im Steak haben und nicht in der Alufolie!

 

Hier beim Anschnitt erkennt man auch gut, das kein Saft austritt. Ein Anzeichen für gute Fleischqualität und richtige Zubereitung, denn wir wollen den Saft ja im Steak und nicht auf dem Brett. 😉

 

Als Beilage gab es heute BBQ Beans

 

Fazit: Das war ein absolut geniales Steak! Die Blackening-Mischung sorgt für ein tolles fantastisches Aroma am Fleisch. Das wird’s jetzt regelmäßig geben! 🙂

 

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